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Harmonisierung der inneren Energien durch Jin Shin Jyutsu

Themenabend für Ehrenamtliche im hospiz:brücke  

„Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen“ stand auf dem Flipchart, das Michael Radtke, ehrenamtlicher Mitarbeiter im hospiz:brücke, aufgestellt hat. Es ist die deutsche Umschreibung für Jin Shin Jyutsu, eine alte japanische Heilkunst zur Harmonisierung der Lebensenergie im Körper. Michael Radtke ist Jin Shin Jyutsu-Praktiker und gibt sein Wissen in Selbsthilfegruppen weiter. Im hospiz:brücke stellte er seinen ehrenamtlichen Kolleginnen die Lehre von Jin Shin Jyutsu vor.

Sie beruht auf der Vorstellung, dass es am Körper 26 Zonen gibt, so genannte Sicherheits-Energieschlösser, die sich entlang der Energieströme im Körper befinden. Wenn sie blockieren, sind die Energieströme im Körper unterbrochen und geraten aus der Balance. Indem man die Hände oder Fingerspitzen sanft auf die betreffenden Sicherheits-Energieschlösser legt, lassen sich Blockaden aufheben.  Das "Strömen", so der Ausdruck für die Behandlung, soll Energien wieder in Fluss bringen und uns frische Kraft geben.

In einem ersten Treffen hatte der hauptberufliche Lehrer seinen Ehrenamtskolleg*innen den Hauptzentralstrom und andere Grundlagen erläutert, am zweiten Abend war das Thema die Harmonisierung der inneren Einstellungen durch die Finger. Im Jin Shin Jyutsu sind den Fingern bestimmte Einstellungen wie z. B. Sorge (Daumen), Angst (Zeigefinger) oder Wut (Mittelfinger) zugeordnet, die wiederum in Beziehung zu bestimmten Körperorganfunktionen stehen. Oftmals kommt es vor, dass die Menschen in bestimmten Einstellungen verhaftet bleiben, sagte Michael Radtke. Durch das Strömen der betreffenden Finger lässt sich das innere Ungleichgewicht auflösen. Das Ziel ist die Harmonisierung der inneren Einstellungen und damit eine größere Ausgeglichenheit zu erlangen.

Am Ende des Abends waren die Teilnehmer*innen aufgefordert, ihre eigenen Erfahrungen im gemeinsamen Selbstversuch zu machen. „Ganz wichtig ist, dass ihr euch in einer bequemen Haltung befindet“, betonte der Jin Shin Jyutsu-Praktiker. Dann hielten alle unter seiner Anleitung ihre Finger jeweils drei Minuten lang und konnten anschließend von ersten spürbaren Erfahrungen berichten. Das Tolle sei, meinte Michael Radtke, dass man die Finger immer leicht zur Verfügung habe und sich so in den unterschiedlichsten Situationen stärken könne. „Das kann ich als Lehrer beispielsweise immer wieder gut anwenden.“ Und auch für die Tätigkeit im Ehrenamt ist das eine gute Unterstützung.

Kontakt für Informationen:
Elke Horstmann, Tel.: 700055, Mail: e.horstmann@zfpf.de.